Title: 7 Tipps für Eltern zum Thema Milchzähne und deren Pflege
Published: 30. November 2021
Last modified: 11. September 2025

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# 7 Tipps für Eltern zum Thema Milchzähne und deren Pflege

 Veröffentlicht am 30. November 202111. September 2025

Schon bei Neugeborenen liegen **20** voll ausgebildete **Milchzähne** unter dem 
Zahnfleisch. Wenn es endlich so weit ist und sie „das Tageslicht erblicken”, kann
das für das Kind, aber auch für die Eltern eine ganz schöne Herausforderung werden.
Wir vom [ Dentalzentrum in Berlin-Mariendorf](https://www.dentalzentrum-mariendorf.de/)
haben täglich mit dem Thema Milchzähne zu tun und wollen Ihnen im Folgenden **sieben
Tipps** geben, was Sie als Eltern über Milchzähne und deren Pflege wissen sollten.

## 1. Die Ankündigung der ersten Zähne: Fieber

Ein erstes Anzeichen, dass es mit dem Zahnen losgeht, ist **Fieber**. Das zeigt 
sich mitunter durch glasige Augen, rote Gesichtsflecken, Schnapp-Atmung und Schweißausbrüche.
Wappnen Sie sich also für ein paar aufregende und ereignisreiche Nächte.

AlexQ – stock.adobe.com

## 2. Zahnen macht keinen Spaß

Bei Problemen mit den Zähnen geht es den Kleinsten wie uns, das gilt vor allem fürs
Zahnen. Die Kinder sind zuvor meist unruhig, verspüren unangenehmen Druck und können
dementsprechend ganz schön **laut und quengelig** werden. Bewahren Sie also die 
Ruhe und achten Sie darauf, dass die Zähne sorgfältig geputzt werden. Die gute Nachricht
ist: Die Zeit des Leidens ist begrenzt!

## 3. Milchzähne kommen gerne im Doppelpack

Da unser Gebiss **symmetrisch** angelegt ist, kommen auch die Milchzähne meist im
Doppelpack bzw. paarweise. Während der erste Milchzahn circa im Alter von sechs 
Monaten auftaucht, kann es bis zu drei Jahre dauern, bis alle Zähne durchgedrungen
sind.

## 4. Ein Milchzahn kommt selten allein

Häufig erscheinen zuerst die unteren, dann die oberen Schneidezähne. Wenn diese 
erst einmal da sind, kommt der heikelste Part im Zahnwachstum: die **Backenzähne**.
Diese sind die größten Exemplare im kleinen Kindermund und stellen Eltern dementsprechend
vor die größte Herausforderung! Ähnlich sieht es bei den **Eckzähnen** aus – auch
hier müssen Sie mit einigen schlaflosen Nächten rechnen.

## 5. Alternativen gibt es leider nicht

Natürlich ist die typische Reflexreaktion der Eltern bei einem leidenden Kind, Mittel
zur Linderung zu suchen. Das ist verständlich und in vielen Fällen auch eine weise
Entscheidung. Leider müssen wir Sie beim Thema Milchzähne vorwarnen: Es gibt keine
wirklichen Möglichkeiten, den **Prozess zu lindern**. Sie müssen da gemeinsam durch.
Weder Globuli noch Beißringe oder Salben helfen dabei, den leidigen Prozess mit 
den Milchzähnen zu entschärfen. Der Prozess erfordert vor allem Folgendes:

 * Geduld
 * Regelmäßiges Zähneputzen
 * Einfühlungsvermögen

## 6. Zähne sind zum Beißen und Kauen da

Wenn die Milchzähne erst einmal da sind, werden diese auch kompromisslos eingesetzt!
Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Kind plötzlich alles Mögliche in den Mund 
nimmt. Ob Spielzeug, Finger oder Fläschchen – **alles wird angeknabbert** und das
neue Gebiss täglich auf neue Weise auf den Prüfstand gestellt.

## 7. Es müffelt und tropft

Ja, wir können Ihnen leider keinen Rosengarten versprechen. Milchzähne bringen zwei
weitere Unannehmlichkeiten mit sich: Das Zahnen kann gehörigen **Mundgeruch** auslösen,
den Sie so vermutlich nicht erwartet hätten. Zudem wird der **Speichelfluss** stark
angeregt – Ihr Kind wird also einiges an Speichelflüssigkeit abgeben. Das ist jedoch
kein Grund zur Sorge, denn auch hier gilt die Devise: Halten Sie durch, schon bald
ist alles vorbei!

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[Die Zahnfee kommt: Das müssen Sie wissen](https://www.dentalzentrum-mariendorf.de/blog/die-zahnfee-kommt/)

[Entspannt zum nächsten Zahnarzttermin: 10 Tipps für Angstpatienten und -patientinnen](https://www.dentalzentrum-mariendorf.de/blog/10-tipps-fuer-angstpatienten/)