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Zahnlexikon

A

Ästhetische Zahnheilkunde

Unter ästhetischer Zahnheilkunde versteht man den Fachbereich der Zahnmedizin, der sich zur Gänze mit dem Aussehen, vielmehr mit der Ästhetik der Zähne auseinandersetzt. Darunter fällt nicht nur die Thematik weißer, schöner Zähne, ebenso gelten der Einklang der Zahnreihen sowie die Zahnfleischgesundheit zum Aufgabengebiet der ästhetischen Zahnheilkunde.

Aufbissschiene

Eine Aufbissschiene soll das unterbewusste Knirschen der Zähne reduzieren und wird in den meisten Fällen nur nachts getragen. Anders als die Zahnspange, sorgt sie lediglich für eine symptomatische Behandlung, hilft jedoch auch, wenn die Stellung des Kiefers nicht passt.

B

Bissanomalie

Bei einer Bissanomalie, auch als Gebissanomalie bezeichnet, handelt es sich um eine Fehlentwicklung der Zähne im Oberkiefer gegenüber jenen im Unterkiefer. Diese Abweichung vom Normalbiss führen zu Zahn- sowie Bissproblemen und entwickeln sich meist durch schlechte Gewohnheiten, Verletzungen oder auch Vererbungen.

Bleaching

In der Zahnmedizin beschreibt Bleaching ein kosmetisches Verfahren zur Aufhellung verfärbter Zähne. Hierbei wird die sichtbare Oberfläche der Zähne mittels Sauerstoffperoxid, Wärme sowie Licht künstlich aufgehellt. Vor diesem Prozess und um die Behandlung nicht zu beeinträchtigen, erfolgt eine zahnärztliche Reinigung der Zähne und des Zahnfleisches.

Brackets

Brackets, auch Klammern genannt, sind Befestigungselemente, die in der Kieferorthopädie für festsitzende Apparaturen genutzt werden. Sie zeichnen sich durch ihre Vorrichtung, dem sogenannten Schloss, aus und sind dadurch in der Lage, Bögen aufzunehmen. Mithilfe von speziellen Klebetechniken werden die Brackets an der Zahnoberfläche befestigt und sorgen für die Bewegung der Zähne an die richtige Position.

Brücke

Eine Brücke ist ein Zahnersatz, der größtenteils nicht eigenständig herausgenommen werden kann und kommt zum Einsatz, wenn eine Lücke im Gebiss überbrückt werden soll. Um diese stabil zu befestigen, sind starke und gesunde Zähne eine Voraussetzung.

C

CMD

CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion und ist die Diagnose eines komplexen Krankheitsbilds des Kiefergelenks. Bei Betroffenen ist das Kiefergelenk weder an der richtigen Position, noch funktioniert es richtig, was zu Störungen führen kann, die Beschwerden und Schmerzen verursachen. Dadurch ist es möglich, dass sich die Statik des gesamten Körpers verändern kann.

D

Dämmerschlaf

Bei einem Dämmerschlaf, auch Analgosedierung genannt, handelt es sich um eine Zwischenform einer örtlichen Betäubung und einer Vollnarkose. Dieser Vorgang geschieht nur unter Überwachung eines dafür speziell ausgebildeten Fachzahnarztes oder einer -ärztin und ruft einen tiefen Entspannungszustand hervor, welcher eine für Sie angenehmere Behandlung ermöglicht.

E

Endodontie

In der Zahnheilkunde befasst sich die Endodontie mit dem Gebiet des Zahninneren, genauer gesagt mit dem Dentin, einer knochenähnlichen Substanz im Inneren der Zähne, und der Pulpa, dem Zahnmark. Unter dieses Aufgabengebiet fallen unter anderem die Behandlung „toter“ Zähne sowie Wurzelkanalbehandlungen.

Engstand

Engstand bedeutet, dass zwischen den Zähnen ein sogenannter Platzmangel herrscht. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Missverhältnis zwischen der Summe der Zahnbreiten und des knöchernen Zahnbogens und es besteht genetisch bedingt zwischen einem zurückgebildeten Kiefer und der breiten Erbanlage von Zähnen ein Größenunterschied.

Einschleifen

Beim Einschleifen handelt es sich um Maßnahmen, die auf die spezielle Harmonisierung der Kieferbewegungen abzielt, um so Beschwerden durch Zähneknirschen zu vermeiden oder gar auszuschalten. Bei der Behandlung werden fehlende Abflussrillen zurückgebracht und abgestumpfte Kauflächen erneut schnittig gemacht.

F

Festsitzender Zahnersatz

Wie der Name bereits sagt, ist der festsitzende Zahnersatz mit den noch vorhandenen Zähnen verbunden oder solide im Kieferknochen als sogenanntes Zahnimplantat verankert. Darunter zählen unter anderem Kronen und Teilkronen sowie Zahnbrücken, Inlays und Onlays.

Fissur

Bei den Zähnen sind Fissuren als Rillen, Trichter, Grübchen, Furchen oder Spalten bekannt. Es gibt sowohl Längs- als auch Querfissuren. Diese können auf natürlichem Weg entstehen, unter anderem auf den Kauflächen der Backenzähne, oder auch nachträglich durch äußere Einflüsse, wie Traumata, hervorgerufen werden.

Fluorose

Eine Fluorose, auch Zahnfluorose oder Dentalfluorose genannt, entsteht während der Zahnentwicklung durch eine zu hohe Fluoridzufuhr. Dadurch bilden sich weiße bis braune Verfärbungen auf der Zahnoberfläche, die in Form von Flecken oder Streifen auftreten können. Diese sind bei einer stärkeren Ausprägung nicht nur optisch störend, sondern schädlich für die Zahnschmelzoberfläche, da diese empfindlicher wird.

Frontzähne

Im menschlichen Gebiss sind die Frontzähne jene Zähne, die beim Sprechen oder auch Lächeln als Erstes ersichtlich sind. Davon befinden sich im Ober- sowie Unterkiefer jeweils sechs Frontzähne, die sogenannten Schneide- und Eckzähne, welche auch zu den schärfsten Werkzeugen im gesamten Gebiss zählen.

Füllung

Von einer Füllung spricht man, wenn künstliches Material wie Amalgam oder Komposit in den Zahn eingebracht wird. Mit diesem Vorhaben werden Funktion und Form des erkrankten Zahnes wieder intakt gebracht und vor weiterer Zerstörung geschützt.

H

Herausnehmbarer Zahnersatz

Ein herausnehmbarer Zahnersatz hat die Aufgabe, die fehlenden Zähne mithilfe von künstlichen Zahnreihen zu ersetzen. Diese Methode kommt zum Einsatz, wenn nicht ausreichend genug eigene Zähne vorhanden sind, um den Zahnersatz an ihnen verankern zu können. Der herausnehmbare Zahnersatz ist nicht permanent im Gebiss integriert.

I

Implantat

Implantate werden dazu genutzt, um künstliche Zahnwurzeln im Kieferknochen zu verankern. Sie schaffen die Basis, um im Anschluss Zahnkronen, Brücken oder Prothesen befestigen zu können. In der Regel handelt es sich dabei um einen ambulanten Eingriff unter örtlicher Betäubung.

Inlay

Von einem Inlay spricht man, wenn eine Zahnfüllung speziell für den Seitenzahnbereich angefertigt wird. Vor allem werden hierbei kleine bis mittelgroße Zahndefekte verschlossen, vorausgesetzt, es ist vom beschädigten Zahn noch so viel vorhanden, sodass der gefüllte Zahn dem Kaudruck standhält. Sie bestehen meist aus Gold oder Keramik, in Einzelfällen auch aus Titan oder Kunststoff.

K

Karies

Bei Karies, auch als Zahnfäule bekannt, wird allmählich die Zahnsubstanz sukzessiv abgebaut, wodurch in weiterer Folge ein Loch im Zahn entsteht. Hervorgerufen wird dieser Prozess durch fehlende Mundhygiene oder einer sehr zuckerhaltigen Ernährung.

Knochenaufbau

Bei einem Knochenaufbau handelt es sich um eine rein chirurgische Maßnahme, welche nur von spezialisierten Zahnärzten und -ärztinnen oder Implantologen und Implantologinnen durchgeführt wird, um das Volumen im Kieferknochen wieder aufzubauen. Zum Einsatz kommt dies, wenn ein Zahnimplantat im Kiefer verankert werden soll.

Krone

Kronen mögen zwar zum Zahnersatz gehören, ersetzen aber im Grunde keinen Zahn, sondern bauen einen noch verwurzelten, jedoch sehr stark beschädigten Zahn wieder auf. Die Krone wird dabei um den betroffenen, zu einem kegelförmigen Stumpf abgeschliffenen Zahn gestülpt.

L

Lachgas

Distickstoffmonoxid, besser bekannt als Lachgas, ist ein Wirkstoff der Inhalationsanästhetika. Zu dessen Wirkung zählt eine schwach anästhetische Eigenschaft. Es wird vorbeugend zur Behandlung im Bereich der Zahnheilkunde angewandt. Das Gas wird mittels Inhalation verabreicht und ermöglicht einen raschen Eintritt mit kurzer Wirkungsdauer.

M

Milchzahngebiss

Ab dem vierten Lebensmonat beginnt die Entwicklung des Milchzahngebisses und umfasst bis zur vollständigen Ausbildung aller Zähne in der Regel eine Zeitspanne bis zum dritten Lebensjahr. Dieses besteht aus 20 Zähnen, deren Reihenfolge, in dem der Durchbruch erfolgt, vorgegeben ist.

U

Überbiss

Bei einem Überbiss haben die oberen Schneidezähne einen zu großen Abstand zu den unteren Schneidezähnen. Der Oberkiefer steht vor, weil er verhältnismäßig zu groß, oder der Unterkiefer zu klein ist. Ein Überbiss kann durch genetische Veranlagungen, aber auch durch schlechte Gewohnheiten, wie Daumenlutschen, Nägelkauen oder Zungenpressen auftreten.